Es war im Winter 1807, als ein Trapper auf der Suche nach wertvollen Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang. Was er dort an den Ufern des Yellowstone River entdeckte, war ein Stück unberührte Natur, eine vergessene Welt. 65 Jahre später, 1872, wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt – dem allerersten der Welt. Amerikas beste Idee, sagen einige, weil sie den Grundstein legte für den Naturschutzgedanken. Der Yellowstone-Nationalpark ist größer als so mancher Bundesstaat der USA – und geprägt vom Gegensatz zwischen Feuer und Eis: Im Winter sorgt vulkanische Aktivität im Untergrund für offene Wasserstellen, während die Landschaft ringsum bei 40 Grad unter null in Frost und Kälte erstarrt.